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March 26, 2009

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Raivo Pommer
raimo1@hot.ee

Der Dresdner Bank Krise

Die Spitzenmanager der Dresdner Bank haben 2008 trotz Milliardenverlusten weit mehr verdient als jeder andere Bankvorstand in Deutschland. Laut Geschäftsbericht des mittlerweile zur Commerzbank gehörenden Instituts kassierten die zeitweise neun Vorstände gut 58 Millionen Euro und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Größter Posten waren Abfindungen von mehr als 24 Millionen Euro - keiner der Dresdner-Vorstände wird nach der Integration des Instituts in die Commerzbank weiterbeschäftigt.

Zum Vergleich: Die Vorstände der Commerzbank verdienten im vergangenen Jahr 4,3 Millionen Euro, die der Deutschen Bank 4,5 Millionen Euro. Weltweit
ist eine hitzige Debatte über Bonuszahlungen an Banker entbrannt, die für Milliardenverluste verantwortlich sind (siehe auch Boni-Streit: AIG geht in Deckung). In den Vereinigten Staaten wird gar über eine Strafsteuer nachgedacht, um die Gelder bei staatlich gestützten Instituten wieder zurückzuholen.

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raimo1@hot.ee

Geld

Die Sachsen haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 500 Euro mehr verdient als 2007. Das hat das Landesamt für Statistik in Kamenz errechnet. Demnach lag das Pro-Kopf-Einkommen bei 22 565 Euro – ein Plus von 2,3 Prozent. Am wenigsten verdienten die Landwirte, am meisten die Mitarbeiter in der Industrie.

Der Zuwachs lag über der Teuerungsrate von 1,3 Prozent. So nahm auch die Kaufkraft zu. Allerdings erwartet die Gesellschaft für Konsumforschung, dass sie in diesem Jahr durch die Wirtschaftskrise und den erwarteten Jobabbau bestenfalls stagnieren wird.

Im Vergleich zum Westen Deutschlands liegt der Freistaat noch immer deutlich zurück. Die Sachsen verdienten 2008 ein Fünftel weniger als im Bundesdurchschnitt, der bei 27 700 Euro lag. Spitzenverdiener waren die Hamburger mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 32 500 Euro.

Seit 2000 hat sich Sachsen kaum noch an den Bundesdurchschnitt annähern können. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht eine Ursache in der geringeren Tarifbindung. In den neuen Ländern würden 60 Prozent der Arbeitnehmer nach Tarif bezahlt, in den alten mehr als 75 Prozent. „Das ändert sich aber gerade, was wir auf den drohenden Fachkräftemangel zurückführen“, sagte DGB-Sprecher Markus Schlimmbach. Langfristig würden sich die Löhne und Gehälter daher angleichen müssen.

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PARIS

Den Betrag von einer Milliarde Euro hatte das Pariser Finanzministerium im Februar 2008 als mögliche Steuerausfälle des französischen Staates in der Liechtenstein-Affäre genannt.

Haushaltsminister Eric Woerth bestätigte am Dienstag, dass drei Fälle von Unternehmen an die Justiz weitergegeben worden seien. Er wolle aber die Angaben der Zeitung zu den Namen betroffenen Firmen "weder dementieren noch bestätigen", sagte Woerth im Sender LCI.

Ziel der Ermittlungen müsse es sein, die Wahrheit aufzudecken, "über das, was in der Vergangenheit passiert ist, woher das Geld in diesen drei Affären kam". Und schließlich gehe es darum, ob Steuern nachgefordert und Strafen verhängt werden können.

Total wies inzwischen einen Bericht zurück, wonach der Konzern in Liechtenstein eine Stiftung unterhalte, über die Gelder am Staat vorbei geschleust würden. Ein Sprecher sagte, das Unternehmen betreibe in dem Fürstentum lediglich zwei Tankstellen. Michelin teilte mit, man habe kein einziges Konto in Liechtenstein.

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Das Volumen an toxischen Wertpapieren


in den Bilanzen von Banken und Versicherungen könnte einem Zeitungsbericht zufolge auf 4 Billionen Dollar gewachsen sein. Diese Schätzung werde der Internationale Währungsfonds (IWF) bei seinem nächsten Bericht zur Lage der Weltwirtschaft am 21. April voraussichtlich nennen, berichtet die britische Zeitung „The Times“ (Dienstagausgabe) ohne Angabe von Quellen. Im Januar hatte der IWF den Umfang der „vergifteten“ Papiere in den Vereinigten Staaten auf 2,2 Billionen Dollar veranschlagt.

Diese Schätzung für die Vereinigten Staaten dürfte nun auf 3,1 Billionen Dollar angehoben werden, schreibt die Zeitung. Hinzu komme ein Volumen von rund 900 Milliarden Dollar für inzwischen toxische Wertpapiere, die in Europa und Asien emittiert wurden.


Die Schätzung des IWF zu den toxischen Wertpapieren verheißt nichts Gutes

Derweil gehen die von der amerikanischen Regierung angekündigten „Stresstests“ für die größten amerikanischen Banken laut Medienberichten in ihre heiße Phase. Die Tests sollen die Stabilität der 19 führenden amerikanischen Finanzhäuser für den Fall einer weiteren Verschlechterung der Konjunktur untersuchen. Bankenaufseher wollten sich in dieser Woche treffen, um die Auswertung der Ergebnisse zu diskutieren, berichtete unter anderem das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider.

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